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27.03.2007  

Steag informiert in Waltrop über Herne5

Herr Dr. Konrad (Projektleiter der Steag) informierte den Ausschuss für Stadtentwicklung und Verkehr (STUV) über die geplante Baumaßnahme in Herne mittels einer PowerPointPräsentation. An die Mitglieder und Bürger wurden Hochglanz-Broschüren zu Herne5 verteilt.

Im Zuge seines Vortrages verweist Herr Dr. Konrad immer wieder auf das Kriterium der Irrelevanz. Selbst unter Berücksichtigung aller Zusatzbelastungen der Neubaukraftwerke Datteln4, TrianelLünen und Herne5 würden die Kriterien der Irrelevanz erfüllt. "Selbst wenn die Richtwerte nach TA-Luft in der Vorbelastung überschritten werden, das 3%-Irrelevanz-Kriterium jedoch für die Zusatzbelastung eingehalten wird, ist das Projekt genehmigungsfähig", d.h. die Zusatzbelastung irrelevant.

Die Teilnahmslosigkeit seines Vortrages veranlasste einen Zuschauer zu der Aussage: "Da wird man ja irre".

Nach dem Vortrag durften Fragen gestellt werden.

Zu der ersten Frage des GLW-Fraktionsvorsitzenden RA N. Hiedl, ob Herr Dr. Konrad in der Zeitung denn richtig zitiert worden sei, wenn er in Recklinghausen die Bevölkerung damit beruhigt hätte, in Recklinghausen käme an Schadstoffen ja so gut wie garnichts runter, das "wirkt erst in Waltrop und Castrop-Rauxel" stand Herr Dr. K. voll und ganz. Das hatte er also so gesagt. Allerdings vermied er zu erklären, was er denn mit "wirkt", also mit der Wirkung auf die Menschen in Waltrop und Umgebung gemeint hatte. Jedenfalls macht seine zitierte Aussage deutlich, dass selbst nach Auffassung von Herrn Dr. K. es eine Wirkung auf die Bevölkerung geben wird. Gedanken über die Wirkung, die ihm bewusst ist, macht er sich dennoch keine. Sonst hätte er dazu wohl Stellung genommen. Einzig und allein die Irrelevanz ist es, die Herrn Dr. K. zu interessieren scheint. Warum sonst würde er immer wieder diese Floskel anführen? Verantwortliches Denken und Handeln sieht anders aus.

Auf Fragen nach der absoluten Schadstoffbelastung antwortet Dr. K. dass solche Daten für ein Genehmigungsverfahren nicht relevant seien und deshalb nicht vorliegen. Jeder Interessierte könne sich diese Daten anhand der ausgehändigten Unterlagen und unter Ansatz von 8760 Jahresstunden unter Volllastbedingungen errechnen. Dr. K. betont ausdrücklich die Glaubwürdigkeit der verteilten Unterlagen.

Dr. K. vergisst dabei, dass die von ihm ausgehändigten Unterlagen massive Fehler enthalten. Die dort genannten techn. Daten beruhen immer noch auf einem Blockwirkungsgrad von nur 40 % (an Stelle der immer wieder propagierten 45 %). Dieser Fehler ist Dr. K. spätestens seit dem BimSch-Verfahren (Ende 2006) bestens bekannt. War es nur ein Irrtum, hierüber in Waltrop nicht aufgeklärt zu haben?


20.04.2007  

GLW informiert über Staubbelastung

Herr .....


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